Das Schicksal´ - Wie alles begann (Teil 1 von ???)
Selbst ausgedachte Geschichte von mir
Es war einmal Junge namens Simon Simon (Vor- und Nachname)
(Nichts gegen Julia). Simon war 13 Jahre alt und ging in die 8. Klasse
einer Realschule in Chemnitz. Die Sommerferien waren vorbei und endlich ging die Schule wieder los. Am ersten Tag bekam die Klasse 8C den Stundenplan und AG-Zettel ausgeteilt. Der Klassenlehrer,
Herr Fachinger, hatte gesagt, dass die Klasse morgen Klassensprecher wählen würde. Simon fuhr also nach Hause. Leider hatte er so gut wie keine Freunde, da die ihn alle ausgrenzten und ihn als
einen Streber bezeichneten. Darüber war Simon oft sehr sehr deprimiert, zeigte es aber nicht oft und wenn, nur Zuhause bei sich. In seiner Klasse waren viele Ausländer und nur wenige deutsche.
Die 9 Türken in seiner Klasse sind oft in Schlägereien verwickelt und wollen deshalb auch nichts mit Simon zutun haben, weil sie ihn zu normal finden, dabei war er es ja gewesen, der sich vor
zwei Jahre noch Filme ab 18 angeschaut hatte und sich mit Jugendlichen angelegt hatte. Doch das waren andere Zeiten, welche Simon auch sehr peinlich waren, da es niemand wissen sollte, was für
einer er früher war und was für einer er nun war. Natürlich wussten die Mitschüler seiner Klasse nicht davon, da er es fast noch niemandem erzählt hatte.
Am nächsten Morgen saß er um 5:39 fertig angezogen, wohlgenährt und gering ausgeschlafen im Stadtbus, der ihn jeden morgen pünktlich um 6 Uhr an seiner Schule ablieferte. Eigentlich fing die
Schule erst um 9 Uhr an, aber Simon war immer gerne der erste in der Schule, blöd nur, dass der Schulhof jeden Morgen erst um 8 Uhr geöffnet wurde. Er überbrückte diese Zeit meistens an einer
verfallenen Straßenbahnhaltestelle, die dem Anschein nach lange nicht mehr angefahren wurde. Jeden morgen saß er zwei ganze Stunden dort und dachte über sein Leben nach. Er dachte über seine
Vergangenheit nach! Er dachte über seine Zukunft nach und er dachte über seine Klasse nach. Was würde wohl aus seinen Mitschülern mal werden, dachte er, werden sie sich irgendwann mal
bessern?
Knapp 3 Stunden später saß er in seinem Klassenraum und jetzt wurden die Klassensprecher gewählt. Da fast niemand aus der Klasse wollte, blieben am Ende noch 3 Namen an der Tafel: Patricia,
Hassan und Simon. Die Klasse wählte und das Ergebnis war eindeutig und das schon im ersten Lauf. 24 von 26 Stimmen gingen an Patricia. Das lag aber wahrscheinlich nur daran, da sich fast alle
Jungs die Köpfe nach ihr
verdrehten. Die war also Klassensprecherin. Jetzt wurde aber noch der
stellvertretene Klassensprecher gewählt. Wieder war es klar, aber mit
so einem Ergebnis hätte niemand gerechnet. Hassan bekam keine Stimme. Simon hingegen bekam 1 Stimme. Die anderen 25 Schüler hatten sich enthalten, da sie offenbar keinen wählen wollten, da Hassan
auch nicht gerade beliebt in der Klasse war. Nun standen sie fest, die
Klassensprecher: Patricia und Simon.
Der Lehrer gratulierte ihnen und gab ihnen einen Applaus. Dann verkündete er die Ämter, die ein Klassensprecher übernehmen musste. Nur leider gab es auch Regeln, wie sich die Mitschüler hingegen
den Klassensprechern verhalten müssen. Dort stand auch, dass Mobbing gegen einen Klassensprecher strengstens VERBOTEN sei und dass es mit einem Elterngespräch bestraft würde. Das war Simons
Chance. Jetzt konnte er allen beweisen, was er kann, ohne dass er ausgelacht oder gar verstoßen werden würde.
weitere Teile folgen...